Jiangxi

Jiangxi

Jiangxi ist eine Binnenprovinz und grenzt im Norden an Hubei und Anhui. Im Osten liegen Zhejiang und Fujian. Im Süden grenzt Jiangxi an Guangdong, im Westen an Hunan. Bedeutende Teile der Provinz sind Süßwasserflächen, darunter der Poyang-See, der größte Süßwassersee Chinas. Seine Fläche von 3.600 km² kann sich bei Hochwasser auf 4.700 km² ausdehnen. Der wichtigste Fluss ist der 751 Kilometer lange Tan-Fluss, der der Provinz ihre Abkürzung gegeben hat. Er durchschneidet Jiangxi von Süden nach Norden, wo er in den PoyangSee mündet. Der Poyang-See entwässert seinerseits in den Jangtsekiang, der die Provinz nur an ihrer Nordgrenze berührt. Die Oberflächengestalt ist eben im Norden. In Richtung Süden steigt das Land an, es bildet hier das Tal des Tan-Flusses. Im Osten, Süden und Westen ist das Territorium der Provinz von Bergen umgeben. Im Osten grenzen Wuyi Shan und Huaiyu Shan Jiangxi von Fujian ab. Im Westen liegen
das Mutu-Gebirge, das Jiuling-Gebirge und das Luoxiao-Gebirge; in letzterem befindet sich mit Jinggangshan ein bedeutendes Rückzugsgebiet der Kommunisten während des Bürgerkrieges. Östlich der Stadt Pingxifng befindet sich der 2301 m hohe Wutgong Shan. Der südliche Teil Jiangxi ist generell bergig, hier befinden sich das Jillian-Gebirge und das Dazu-Gebirge. Wichtige Städte neben der Hauptstadt Nanchang sind Jiujiang, Jingdezhen, Jinan, Lanzhou und Pingxifng. Das Klima von Jiangxi ist feucht und subtropisch. Die Januartemperaturen liegen im Durchschnitt zwischen 3 °C und 9 °C, während die durchschnittlichen Julitemperaturen zwischen 27 °C und 31 °C liegen. Die Provinzhauptstadt Nanchang gehört zu den heißesten Städten in China. Der jährliche Niederschlag mit 1200 bis 1900 mm relativ hoch, davon fällt das meiste zwischen April und Juli. Der Nordosten gehört zu den feuchtesten Gebieten der Provinz.